SCHWALBENNEST STIFTUNG
SCHWALBENNEST
STIFTUNG
Gemeinsam geben wir wohnungslosen Frauen Schutz und Perspektive.
Mit dem Schwalbennest Stiftungsfonds sichern wir die Arbeit unserer Wohnungsnotfallhilfe für Frauen – und eröffnen langfristig neue Perspektiven, indem wir eigenen Wohnraum für eine menschenwürdige Unterbringung aufbauen.
Wir freuen uns, Gudrun Nopper als Schirmherrin der Schwalbennest Stiftung an unserer Seite zu wissen.

Aus einer Herzensgeste wird Zukunft: Schwalbennest Stiftung offiziell gegründet
39 Gründungsstifter*innen – mehr als 59.000 Euro Startkapital für wohnungslose Frauen in Stuttgart
Im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart wurde am Freitag, den 12. Juni 2026, die Schwalbennest Stiftung offiziell gegründet, die vom Stuttgarter Obdachlosen Schwalbe initiiert wurde. Mit einem Startkapital von 59.364 Euro beginnt damit die Arbeit eines Stiftungsfonds für wohnungslose Frauen.

Gudrun Nopper -
Schirmherrin der Schwalbennest Stiftung
"Projekte wie die Schwalbennest Stiftung sind wichtig, denn eine gute Gesellschaft zeigt sich darin, dass sie auch die Menschen im Blick behält, denen es nicht gut geht. Ich danke dem Sozialdienst katholischer Frauen für dieses Engagement und hoffe, dass viele Stuttgarterinnen und Stuttgarter die Stiftung unterstützen."
Aus einer leisen Geste
Im Dezember, kurz vor Weihnachten, geschah in Stuttgart etwas, das viele Menschen tief berührt hat.
Ein Mann, der selbst ohne feste Wohnung lebt und sich „Schwalbe“ nennt, sammelte Pfandflaschen. 200 Euro kamen zusammen – hart erarbeitet, Flasche für Flasche. Dieses Geld nutzte er nicht für sich, sondern spendete es: für alleinstehende Mütter in Not.
Was als leise, persönliche Geste begann, entwickelte eine unerwartete Kraft. Die Geschichte von Schwalbe verbreitete sich – zunächst in Stuttgart, dann weit darüber hinaus. Aus 200 Euro wurden innerhalb kurzer Zeit mehrere tausend. Viele schrieben, weil sie berührt waren von der Haltung dieses Mannes: jemand, der selbst wenig hat, aber bereit ist zu teilen.
Dieses „Weihnachtsmärchen“ war kein Märchen im klassischen Sinn. Es war real. Und gerade deshalb so stark. Es zeigte, dass Mitmenschlichkeit ansteckend ist – und dass Würde, Solidarität und Nächstenliebe keine Frage des Besitzes sind.
Warum wir das Schwalbennest gründen
Die Welle der Anteilnahme hat eines deutlich gemacht: Schwalbes Geste hat etwas in Bewegung gesetzt, das größer ist als ein einzelner Moment.
Viele Menschen wollten nicht nur einmal helfen, sondern dauerhaft etwas verändern – insbesondere für Frauen, die von Armut, Ausgrenzung und Obdachlosigkeit betroffen sind. Aus diesem Wunsch heraus entsteht nun die Schwalbennest Stiftung.
Das Schwalbennest trägt den Geist von Schwalbes Weihnachtsgeste weiter: leise, respektvoll und konsequent. Nicht als einmalige Aktion, sondern als langfristiges Engagement. Damit aus Mitgefühl Struktur wird – und aus einem Weihnachtsmoment nachhaltige Unterstützung.

"Ich brauche nichts. Ich habe, was ich brauche. Die Leute können das Geld euch geben und ihr gebt es an Menschen in Not weiter."
Schwalbe

Bericht im SWR über die Stiftungsgründung
Ab Minute 14:20 berichtet der SWR über Schwalbe und die Stiftungsgründung.
Das Schwalbennest wächst weiter.
Wir laden Menschen ein, die den Stiftungsfonds durch Zustiftungen, Spenden oder persönliches Engagement stärken und so den Ausbau langfristiger Hilfen für wohnungslose Frauen unterstützen möchten.



